Oberflächen

 

 

 

Oberflächenbeschaffenheit

Haarrisse in der Glasur sind keine Kachelschädigung, beeinträchtigen die Funktionalität der Ofenkacheln nicht und sind deshalb zulässig. Verschmutzungen z. B. im Umfeld des Feuerraums können diese deutlicher zur Geltung bringen.
Es muss in diesem Zusammenhang festgehalten werden, dass in thermisch sehr stark beanspruchten Zonen verstärkt Haarrisse in der Glasur auftreten. Verstärkt wird dies durch mechanische Belastungen durch unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten.
Ebenso sind Glasurwolken, d.h. leichte flächige Farbabweichungen, in der glasierten Kachelfläche zulässig. Für Effekt- und Sonderglasuren gelten die Angaben des Herstellers.

Durch den hohen Anteil von Handarbeit in der Herstellung und dem Brennprozess können bei Glasuren sowohl in der Helligkeit als auch in der Farbtönung Nuancen auftreten. Einzelne kleine Farbpunkte/Pigmente in der Glasur sind aufgrund der verarbeiteten natürlichen Rohstoffe zulässig.

Nicht zulässig sind unglasierte Stellen, Ausschmelzungen und Befall, soweit der ästhetische Gesamteindruck wesentlich beeinträchtigt wird.

 

 

23.06.2015